Ratgeber: Antirutschmatte

Ein wirklich kostengünstiges Hilfsmittel, das man für die Ladungssicherung verwendet, sind Antirutschmatten. Diese werden in der Regel aus Vollgummi gefertigt und sind in den unterschiedlichsten Größen erhältlich. Damit Antirutschmatten auch den größten Effekt für die Ladungssicherung erzielen können, müssen diese natürlich richtig eingesetzt werden. Qualitativ hochwertige Antirutschmatten finden Sie übrigens bei uns im Shop.

Antirutschmatten: Wissenswertes & Praxis

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Einsatzzwecke für Antirutschmatten zur Ladungssicherung

DEinsatzzwecke Antirutschmatteass Ladungssicherung wichtig ist, ist unbestritten. Dass sie nur dann Sinn macht, wenn man sie richtig anwendet, auch. Und genau hier liegt der Knackpunkt, denn nicht jeder weiß die vielen Hilfsmittel, die man für die Ladungssicherung zur Verfügung hat, auch richtig zu benutzen. Das kann mitunter dazu führen, dass jemand im festen Glauben ist, eine korrekte Ladungssicherung durchgeführt zu haben, durch die falsche Anwendung der Hilfsmittel jedoch nur eine unzureichende Sicherheit gegeben war. Da trifft es sich gut, dass man in diesem Zusammenhang die Richtlinien der VDI 2700 für Ladungssicherung hat. Diese stellen klar, welche Hilfsmittel als geeignet gelten und welche Anforderungen diese erfüllen müssen. Das macht sich vor allem bei dem Einsatz von Antirutschmatten und Antirutschpads bemerkbar, denn gerade hier wurden in der Vergangenheit die größten Fehler begangen. Zum einen lag es daran, dass von den meisten Personen für die Ladungssicherung einfache Gummimatten verwendet wurden, die den hohen Ansprüchen, wie sie heute in der VDI 2700 gefordert werden, nie genügt haben. Zum anderen lag es aber auch daran, dass diese Matten in der Regel nicht richtig eingesetzt wurden. Zunächst einmal sollte man wissen, dass man Antirutschmatten niemals alleine zur Ladungssicherung verwenden kann. Das gilt auch dann nicht, wenn es sich um hochwertige Matten handelt, die die Anforderungen der Richtlinien nicht nur einhalten, sondern diese sogar noch übertreffen. Allerdings sind diese Matten nur ein Hilfsmittel, das dazu dient, dass die Ladung auf der Ladefläche nicht so schnell verrutschen kann. Damit man die Wirkung der Matten effektiv nutzen kann, muss man die Ladung noch zusätzlich mit einem Zurrgurt niederzurren. Mitunter kommt es vor, dass man für den Einsatz eines Zurrgurtes auch noch Kantenschutz einsetzen muss. Wenn die Ladung dabei über eine äußerst glatte Fläche verfügt, dann kann man auch hier über den Einsatz von Antirutschmatten nachdenken. Solche rutschhemmenden Mittel unter den Kantenschutz gelegt verhindern ein verrutschen des Winkels und damit auch des Gurtes. Ein weiterer Einsatzpunkt für die Sicherungsmatten besteht darin, dass man diese auch beim Stapeln von Ladung übereinander verwenden kann. So verfährt man in der Regel beim Stapeln von Blechpaketen oder aber auch Betonteilen. Wichtig ist dabei, dass man stets darauf achtet, dass die Matte der Ladung genügend Auflagefläche bietet und dabei auf jeden Fall noch sichtbar ist. So kann die Verwendung der richtigen Matte zur Ladungssicherung bei einer Kontrolle auch wirklich überprüft werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld, da seitens der Verfolgungsbehörde dann davon ausgegangen wird, dass solche Matten nicht zum Einsatz gekommen sind.

Richtige Ladungssicherung mit Antirutschmatten

Richtige Ladungssicherung mit AntirutschmattenJetzt kommt es zunächst einmal darauf an, um was für eine Art von Ladung es sich handelt, die gesichert werden soll. Handelt es sich um Palettenware oder um einzelne Packstücke? Aus welchem Material besteht die Ladung? Welche Form hat die Ladung? All diese Fragen sind enorm wichtig für den richtigen Einsatz von Antirutschmatten. Wenn man normales Ladegut auf Paletten transportiert, dann kann es schon genügen, wenn man unter jede Ecke der Palette eine Antirutschmatte oder Antirutschpad von entsprechender Größe legt. Bei einem sperrigen Packstück mit größerem Ausmaß kann es notwendig sein, dass man eine Antirutschmatte verwendet, die über die gesamt Breite der Ladefläche gelegt werden kann. Die größtmögliche Wirkung erzielen Antirutschmatten aber nicht, wenn sie vollkommen allein für die Ladungssicherung verwendet werden. Wenn solche Antirutschmatten eingesetzt werden, dann erhöhen sie den Reibungswiderstand des Ladegutes und verringern somit die Gefahr eines Verrutschens auf der Ladefläche. Allerdings ist dies allein kein ausreichender Schutz gegen plötzlich auftretende Bewegungskräfte, wie sie etwa bei einer Vollbremsung entstehen können. Hier ist es in der Regel erforderlich, dass man zusätzlich zu den Antirutschmatten noch Zurrgurte verwendet, die das Ladegut auch in der Horizontalen absichern. Die Antirutschmatten übernehmen die Sicherung in der Vertikalen. Nur das genaue Zusammenspiel der beiden Hilfsmittel der Ladungssicherung bietet für den Ernstfall den größtmöglichen Schutz. Damit ist der Kraftfahrer aber nicht von seiner Sorgfaltspflicht entbunden, was die eigene Fahrweise angeht. Schließlich ist eine angepasste Fahrweise noch immer die beste Ladungssicherung überhaupt. Doch der richtige Einsatz einer Antirutschmatte in Verbindung mit Zurrgurten tut ein Übriges, damit es auf unseren Straßen ein wenig sicherer wird.

Die verschiedenen Arten von Antirutschmatten

die verschiedenen Arten von AntirutschmattenJeder, der schon mal in der Badewanne oder unter der Dusche ausgerutscht ist, kennt die kleinen Matten aus Gummi oder Kunststoff, die ein Ausrutschen auf dem schlüpfrigen Untergrund verhindern sollen und somit einen Antirutschbelag bieten. Dies sind wohl die bekanntesten Antirutschmatten. Aber sowohl die Materialien als auch die Einsatzmöglichkeiten für Antirutschmatten sind erheblich vielfältiger - auch im Privatbereich. Auch die Preise für diese Produkte sind sehr verschieden. Die günstigsten, aus billigem Kunststoff hergestellten Matten, kosten nur ein paar Euro, Produkte aus wertvolleren Materialien mehrere hundert Euro. In unserem Ratgeber zum Thema Anitrutschmatten und Antirutsch-Bodenbeläge finden Sie auch hilfreiche Kauftipps. Wie bereits angeführt, sind Antirutschmatten für den Einsatz in sogenannten Nassbereichen wohl die Bekanntesten. Aber auch hier gibt es schon erhebliche Unterschiede. Da sind zum Einen die relativ einfachen Matten für den Einsatz im heimischen Badezimmer aus Gummi oder Kunststoff (mit mehr oder weniger ästhetischem Design). Es gibt aber auch erheblich aufwendiger gearbeitete Exemplare für den gehobenen Geschmack und Geldbeutel (z.B. Vinylschlingenbeläge, mit nicht rostendem Metall eingefasst), die sowohl eine rutsch feste, auch barfuß angenehm begehbare Oberfläche, als auch eine offene Struktur zum schnelleren Wasserabfluss aufweisen. Antirutschmatten, die aus Fußpilz abweisendem, chlor-, see- und heil-wasserbeständigem Kunststoff, der außerdem UV-beständig ist und eine hohe Verschleißfestigkeit aufweist, gefertigt sind, kommen nicht nur im privaten Bereich zum Einsatz. Sie finden ihre Verwendung u.a. in allen Arten von Schwimm- und Hallenbädern, Saunen und Solarien, Sportstätten, Fitnessstudios, Wasch- und Umkleideräumen, Duschanlagen sowie in allen anderen Bereichen, in denen Hygiene und Rutschsicherheit, sowie Antirutschbeläge erforderlich sind. Falls die Antirutschmatte oder Antirutschpads unter Wasser eingesetzt werden sollen, wird sie entweder mit Haltevorrichtungen (z.B. Saugfüßen) versehen oder das Material ist schwerer als sein Auftrieb im Wasser. Antirutschmatten aus PU-gebundenen Gummigranulaten (oft mit Gitternetzstruktur) dienen der Ladungssicherung im Frachtverkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Sie sind in allen erdenklichen Längen und Breiten erhältlich. Für den Schwerlastbereich kommen besonders belastbare Materialien auf SBR-/NBR-Basis (öl-, kraftstoff- und säure resistente Polymere) zum Einsatz. Die letztgenannten Materialien kommen auch im Labor- und Krankenhausbetrieb zum Einsatz. Antirutsch-Bodenbeläge sind in diesem Bereich sehr wichtig. Weitere Einsatzmöglichkeiten für Antirutschmatten und Antirutschpads bietet der Kfz-Bereich. Hierbei sind vor allem Antirutschmatten für den Kofferraum interessant. Diese Antirutschmatten aus Gummi sind speziell für PKWs und gewährleisten eine zuverlässige Ladungssicherung. Auch für den Einsatz im Winter findet man im Handel die passende Antwort auf durchdrehende Reifen bei Eis und Schnee. Glücklich, wer ein paar Antirutschmatten oder Antirutschpads aus Gummi im Kofferraum liegen hat. Diese verhindern im Sommer das Verrutschen von Gegenständen (z.B. Getränkekisten) und im Bedarfsfall legt man sie als griffige Anfahrhilfe unter die Antriebsräder. Übrigens gibt es auch beidseitig haftende Antirutschmatten, die stimmig zurecht geschnitten, ideal sind, um z.B. ein Handy auf dem Armaturenbrett zu fixieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind wie man sieht, vielseitig.

Was leisten Antirutschmatten für die Verkehrssicherheit?

Was leisten Antirutschmatten für die VerkehrssicherheitZwischen der Ladung und der Ladefläche besteht die Reibungskraft. Dies kann man sich folgendermaßen vorstellen: Weder die Ladung noch die Fläche sind vollständig glatt, sondern durch kleine Unebenheiten markiert, die unter dem Mikroskop zu erkennen sind. Die Unebenheiten beider Oberflächen verhaken sich ineinander und verhindern, dass beim Anhalten des Fahrzeugs die Ladung sofort nach hinten rutscht. Wie stark die Reibung ist, hängt von der jeweiligen Oberfläche ab: Ist sie nass oder staubig, rutscht die Ladung leichter, als wenn sie trocken bleibt. Antirutschmatten geben der Ladung dadurch sicheren Halt, dass sie eine hohe Reibungskraft erzeugen. Sie bestehen meist aus Gummi und sind beständig gegen Flüssigkeiten wie Öl, die die Reibung senken. Oft würde die Ladung auch ohne Matten halten – sie ist eng genug aneinandergereiht und gestapelt, dass sie sanfte Bremsmanöver ohne Weiteres aushält. Bei einem Unfall oder einer Vollbremsung kann das wieder anders aussehen. In einem solchen Fall wirken viel größere Kräfte auf die Ladung ein, als die Reibungskraft aufhalten kann. Kommt es zu einem Unfall, können durch ungesicherte Ladung die Autofahrer hinter dem Transportfahrzeug verletzt werden. Fliegende Ladungsteile können Personen zerquetschen oder Autoscheiben ohne Weiteres zertrümmern. Mit einer Antirutschmatte oder passenden Antirutschpads besteht diese Gefahr nicht. Sie erzeugen eine so große Reibungskraft, dass die Ladung zusammen mit anderen Sicherheitsmaßnahmen wie Gurten auch bei einem Unfall an ihrem Platz bleibt. Um die Ladung im Straßenverkehr ausreichend zu sichern, muss zunächst die komplette Ladungsfläche mit rutschfesten Matten ausgelegt werden. Auf diese kann anschließend die erste Schicht der Ladung gelegt werden. Soll die Ladung gestapelt werden, müssen sich auch zwischen den Schichten Matten befinden, die ein Abrutschen verhindern – denn im Falle eines Unfalls rutschen zuerst die oberen Teile der Ladung und sind allein durch ihre Höhe eine Gefahr für die anderen Autofahrer.

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