Die Rolle der Reibungskräfte bei der Ladungssicherung und welche Aufgabe Antirutschmatten dabei haben

So haben viele schon etwas von einer Antirutschmatte gehört, aber den genauen Verwendungszweck zu beschreiben, fällt den meisten Menschen schwer. Dabei kommt es zunächst einmal darauf an, dass man sich mit den Kräften, die auf eine Ladung einwirken können, auseinandersetzen muss. Für den Einsatz der rutschhemmenden Mittel wird hier immer die Reibungskraft ermittelt, die es zu bändigen gilt. Dabei wird zwischen zwei Reibungskräften unterschieden, der Gleitreibung und der Haftreibung.

Die Rolle der Reibungskräfte bei der LadungssicherungDa die Haftreibung schon den natürlichen Widerstand bietet, dass sich ein Gegenstand ungewollt in Bewegung setzt, gilt es in der Ladungssicherung hauptsächlich darum, dass man der Gleitreibung entgegenwirken muss. Dazu muss man wissen, dass die Gleitreibung einen Zustand beschreibt, bei dem sich ein Gegenstand bereits in Bewegung befindet. Dabei ist der Wert der Gleitreibung immer geringer als der Wert der Haftreibung. Ein weiterer wesentlicher Faktor, der die Gleitreibungszahl beeinflusst, ist die Tatsache, dass die Materialeigenschaften unterschiedliche Reibungswerte erzielen. So ist ein Reibungswert für eine Ladung aus Holz, die auf einem Holzuntergrund trifft, höher als zum Beispiel eine Ladung aus Metall, die auf Holz trifft. Aus diesem Grund sollte man sich zunächst einmal mit den Materialeigenschaften befassen, die die Ladung betreffen. Der nächste wichtige Punkt ist dann die Beschaffenheit des Bodens im Laderaum. Nun gilt es alle Möglichkeiten zu nutzen, damit man der Gleitreibung effektiv entgegenwirkt. Das kann man am besten damit erreichen, dass der Wert für die Haftreibung entsprechend erhöht wird.

An dieser Stelle kommt nun Antirutschmatten zum Einsatz. Sie bestehen in der Regel aus Vollgummi und besitzen schon allein deshalb einen sehr hohen Wert für die Haftreibung. Demzufolge kann man den Wert der Haftreibung auch für jeden anderen Gegenstand erhöhen, wenn man diesen nicht direkt auf den Laderaumboden stellt, sondern auf eine Antirutschmatte. Nun kommt es noch darauf an, wie groß und schwer die zu sichernde Ladung ist. Danach richtet sich auch die Größe der Matte und auch die Stärke kann hier einen wesentlichen Einfluss haben. Ebenso ist es bei einigen Ladungsgütern unumgänglich, dass man mehr als nur eine rutschhemmende Matte einsetzt. Wer sich ein wenig mit den Materialeigenschaften seiner Ladung auseinandersetzt und den gesunden Menschenverstand mit einbezieht, der wird die Bedeutung der Matten in Bezug auf die wirkenden Reibungskräfte schnell verstehen und dann seine Ladungssicherung auch effektiv durchführen können.

Antirutschmatten mindern die Rutschgefahr des Transportguts

LKW-Anhänger werden sehr oft mit schwerem und rollendem Transportgut beladen. Damit dieses Schwergut sicher und gefahrlos transportiert werden kann, werden Antirutschmatten unter die rutschgefährdeten Stellen gelegt. Diese mindern die Rutschgefahr des Transportguts.

Antirutschmatten mindern die Rutschgefahr des TransportgutsDa besonders Unfälle mit Schwerlasten sehr schlimm ausgehen können, sollte man bei der Wahl von Antirutschmatten auf Qualität achten. Qualitativ hochwertige Antirutschmatten können Sie bei uns im Shop kaufen. Diese zeichnet sich aus durch einen hohen Gleitreibbeiwert, einer langen Reißdehnung, einer hohen Zugfestigkeit und Druckbelastung. Ein hoher Anteil an Bindemittel muss deshalb vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, so könnte es vorkommen, dass sich das billigere Material nach nur einmaliger Verwendung sozusagen verkrümelt. Das Gegenteil des gewünschten Effekts tritt dann ein, denn das Transportgut rutscht jetzt schneller weg als ohne Antirutschmatte. Spätestens bei einem Unfall mit Todesfolge wird die Staatsanwaltschaft die Qualität der Matten überprüfen lassen. In diesen Fällen sind die teureren Antirutschmatten mit hochwertiger Qualität die bei weitem preisgünstigste Variante. Außerdem sind diese Matten bis zu 33 Mal wiederverwendbar. Erst dann erreichen sie die Ablegereife.

Beim Transport von Schwerlasten könnte man glauben, dass sie schwer genug sind und nicht rutschen. Doch sollte man die Beschleunigungs- und Bremskräfte während des Transportes nicht ausser Acht lassen. Eine Schwerlast kann rutschen und man sollte beim Kauf einer Antirutschmatte besonders auf den Gleitreibbeiwert achten. Je höher der Wert desto später rutscht die Ware. Gute Matten haben einen Gleitreibbeiwert zwischen 0,6 und 0,9. Bei nassen oder glatten Ladeflächen ist die Rutschgefahr des Transportgutes besonders hoch. Durch die Verwendung von Antirutschmatten wird die Sicherheit im Verkehr wieder gewährleistet. Wenn demzufolge Antirutschmatten bei der Ladungssicherung angewandt werden, helfen sie Geld und Zeit zu sparen und erhöhen die Transportsicherheit. Euro Paletten sollten je nach Ware auch mit Antirutschmatten versehen werden. Sie werden als Aufsetzabdeckung der Palette übergestülpt und sind sehr gute Hilfsmittel zum Transport wertvoller Maschinen. Denn nicht nur die Rutschgefahr wird vermindert. Sie fangen auch Stöße und Erschütterungen ab. Dreht man die Matten um, sind sie als Wannen aufgelegt und haben die zusätzliche Funktion eines Tropfschutzes. Die ist besonders beim Transport von ölhaltigen Getrieben, Fässern, Motoren und Maschinen von Vorteil. Innerbetriebliche Transporte, Werkstätten und Feuerwehren nutzen diese Wannen, da sie dem Umweltschutz dienen.

Doch Antirutschmatten sind nicht nur im Schwertransport anwendbar. Sie sollten auch von Privatpersonen, die Waren mit dem Anhänger transportieren, benutzt werden. Da das Transportgut im Allgemeinen leichter ist, genügen hier die billigeren Matten. Auch Kleinlaster sollten immer mit Antirutschmatten ausgestatten sein, damit das Transportieren von Waren im Verkehr sicher ist. Kantenschutzwinkel und Unterlegkeile sind ein fester Bestandteil der Sicherheit im Straßenverkehr.

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Warum gibt es Antirutschmatten in unterschiedlichen Stärken?

Warum gibt es Antirutschmatten in unterschiedlichen Stärken?

Für alle Beschäftigten des Transportgewerbes gilt, dass man im Bereich der Ladungssicherung Fehler machen kann, die dann verheerende Folgen haben können. Die meisten Fehler kommen durch die falsche Auswahl der Hilfsmittel, die einem für die Ladungssicherung zur Verfügung stehen, zustande. Das liegt vor allem daran, dass viele aus Gründen der Kostenersparnis, nicht die notwendigen Hilfsmittel einsetzen, sondern stattdessen auf eine billige und nicht so effektive Lösung zurückgreifen.

Aber selbst, wenn man hochwertige Mittel für die Ladungssicherung erwirbt, dann kann man bei deren Einsatz immer noch Fehler begehen. Das gilt insbesondere für den Einsatz von Antirutschmatten. Auch diesem rutschhemmenden Hilfsmittel sind Grenzen gesetzt und daher sollte man sich immer vorher über die Belastbarkeit der Matte erkundigen, bevor man diese für die Ladungssicherung verwenden möchte. Damit man für den jeweiligen Transport und das zu transportierende Gut immer die richtige Antirutschmatte einsetzt, gibt es diese Matten in den unterschiedlichsten Stärken. Dabei erscheint es doch nur logisch, dass man für die Sicherung im Schwerlastbereich nicht die gleiche Matte verwendet, die man zur Sicherung eines eher leichten Ladegutes benötigt. Bei den hochwertig verarbeiteten Gummimatten kann man zwar schon in den Bereichen mit geringer Stärke erstaunliche Werte erzielen, dennoch empfiehlt es sich, die Stärke immer der jeweiligen Belastung anzupassen. Es muss aber nicht nur das zu sichernde Gewicht berücksichtigt werden, sondern auch die Materialbeschaffenheit. So ist es vollkommen normal, dass man ein Ladegut mit einer glatten Oberfläche mit einer Antirutschmatte von einer geringeren Stärke sichert, als wenn die Oberfläche rau und eventuell sogar scharfkantig wäre.

Genau aus diesem Grund hat man sich bei der Herstellung solcher Matten damit befasst, welche Ansprüche erfüllt werden müssen. So werden von den Herstellern auch Empfehlungen ausgesprochen, in welchem Bereich man die entsprechende Matte einsetzen darf. Dabei wird dann auch auf die unterschiedlichen Materialien eingegangen, die das Ladegut betreffen. Es ist aber auch von Bedeutung, aus welchem Material der Boden des Laderaums besteht, da auch hier äußerst unterschiedliche Werte für die Gleitreibungszahl herrschen. Wenn mal alle Umstände berücksichtigt, die es zu beachten gilt, dann wird man sicherlich die richtige Entscheidung treffen, wenn es darum geht, eine maßgeschneiderte und rutschhemmende Matte für die Ladungssicherung zu finden. Wer dann noch darauf achtet, dass er sich mehrere Matten mit unterschiedlicher Stärke besorgt, der kann für jede erdenkliche Ladung die richtige Entscheidung zur Ladungssicherung treffen. Nun sollte nur noch daran gedacht werden, eine Matte von hoher Qualität und geprüfter Sicherheit verwendet werden, dann geht man Schadensersatzansprüchen schnell und einfach aus dem Weg.

Antirutschmatten für den Einsatz bei Schwertransporten

Antirutschmatten sind schon seit längerer Zeit ein willkommenes Hilfsmittel zur Ladungssicherung. Mittlerweile ist man bei der Entwicklung solcher Antirutschmatten so weit fortgeschritten, dass diese auch im Schwerlastbereich immer häufiger Verwendung finden. Und gerade hier macht es auch logischerweise Sinn.

Antirutschmatten für den Einsatz bei SchwertransportenSchließlich sollen eine Antirutsch Bodenbeläge helfen, die physikalischen Bewegungskräfte ein wenig einzudämmen. Wenn man nun das Gesetz der Physik betrachtet, dann wird einem auch schnell die enorme Bedeutung für den Schwerlastbereich erkennbar. Die Masse im Schwerlastbereich ist um ein Vielfaches größer und somit ist auch das Produkt, wenn die Fliehkraft – z. B. bei einer Vollbremsung – auf diese Masse einwirkt entsprechend höher. Dementsprechend muss man bei der Ladungssicherung in diesen Bereichen auch entsprechende Ansprüche an die Antirutschmatten stellen.

Für normale Ladungsgüter reichen Antirutschmatten aus, die eine Stärke von zwei bis fünf Millimeter aufweisen. Im Schwerlastbereich hingegen werden Matten verwendet, deren Stärke das Zwei- bis Dreifache betragen. Beide Sorten der Antirutschmatten sind aus Vollgummi gefertigt und besitzen in der Regel auch eine geschlossene Oberfläche. Das ist sehr wichtig, damit im Winter keine Schäden durch Frost an den Matten entstehen. Insofern ist es unbedingt erforderlich, dass man gerade im Schwerlastbereich darauf achtet, dass die Antirutschmatten keine Risse in der Oberfläche haben. Wenn in diese Risse Feuchtigkeit eindringt, dann kann dies dazu führen, dass der Reibbeiwert reduziert wird. Dieser aber sollte hoch sein, damit der Effekt für die Ladungssicherung erzielt werden kann. Es ist also unbedingt notwendig, dass die Antirutschmatten nicht nur unversehrt sind, sondern trotz alledem auch noch flexibel und biegsam genug. So passen sie sich dem zu sichernden Gut an und bieten dennoch genügend Widerstand für die Reibung und verringern das Risiko für das Verrutschen der Ladung.

Bisher werden in der Praxis oft noch einfach Gummimatten verwendet, die nicht unbedingt immer als geeignet bezeichnet werden können, doch es gibt auch durchaus solche, die die oben geschilderten Anforderungen erfüllen. Dass nicht alle solche Antirutschmatten verwenden, liegt vor allen Dingen daran, dass es noch keine genaue Vorschrift für Antirutschmatten gibt. Einige andere Hilfsmittel zur Ladungssicherung werden in Vorschriften genauestens bezeichnet und diese müssen auch über bestimmte Merkmale und Prüfkennzeichen verfügen. Derzeit werden diese Vorschriften überarbeitet und es werden auch für den Einsatz von Antirutschmatten solche Anforderungen aufgenommen. Damit soll nicht nur die Verwendung von Antirutschmatten im Bereich der Ladungssicherung vorgeschrieben werden. Es soll vielmehr erreicht werden, dass es einheitliche Regeln für deren Verwendung gibt. Somit kann man verhindern, dass es zu vermeidbaren Unfällen kommt, da zur Ladungssicherung nur sogenannte Alibi-Antirutschmatten verwendet wurden. Solchen Matten sehen zwar augenscheinlich aus wie Antirutschmatten, aber bei genauerer Betrachtung erfüllen sie in keinster Weise deren Funktion. Wer also im Transportgewerbe tätig ist und sich ausführlich mit der Ladungssicherung befasst, der wird nicht umhin kommen bei der Auswahl der erforderlichen Hilfsmittel stets anspruchsvolle und widerstandsfähige Antirutschmatten zu verwenden.

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