Ratgeber

Ratgeber Ladungssicherung im Container

Wissen in 30 Sekunden

  • Die Ladungssicherung in Containern ist entscheidend, insbesondere zur Türseite hin, um das Herausfallen von Ladungsteilen beim Öffnen zu verhindern
  • Umreifungsbänder aus verschiedenen Materialien wie Stahl oder Polyester und Lashbänder werden zur Sicherung der Ladung in Containern eingesetzt, abhängig von der Art und dem Gewicht des Ladeguts
  • Stausäcke sind unverzichtbare Hilfsmittel, um Lücken in Containern zu füllen und das Ladegut während des Transports zu stabilisieren

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Fachtexte von
Ladungssicherungs-Profis

Hilfsmittel zur Ladungssicherung im Container

Ladung in Containern durchläuft eine lange Transportkette von mehreren Etappen, die sowohl an Land als auch auf Wasser erfolgen. Daher muss Ladung in Übersee-Containern nach allen Seiten gesichert werden. Besonders wichtig ist jedoch die Sicherung zur Türseite hin, denn nach dem Öffnen dieser dürfen keine Ladungsteile herausfallen. Die meisten der Container sind sogenannte ISO-Container, da ihre Maße, Halterungen und Stapelbarkeit genormt sind. Die See-Container enthalten folgende Bauteile zur Ladungssicherung: Zurrstege an den Eckpfosten und den Dach- und Bodenlängsträgern oder Zurrringe im Boden, gesickte Stahl-Seitenwände und einen hölzernen Containerboden. An diesen Bauteilen können Ladungssicherungsmittel befestigt werden. Sie können Ihr Ladegut beispielsweise mit Lashingbändern oder mit Stausäcken sichern. Weiterhin sollte die Beladung effektiv und kostengünstig erfolgen, denn Zeit ist auch bei der Containerlogistik Geld. Sie finden daher in unserem Onlineshop eine Vielzahl an Ladungssicherungssystemen für Container, die sicherlich auch für Ihre Waren eine Lösung bieten.

Umreifung zur Ladungssicherung in Containern

Bänder für die Umreifung, auch die Bündelung von Produkten, können aus Stahl, Kunststoff, Textil wie zB Polyester sein. Entscheidend für die richtige Wahl des Hilfsmittels sind das Ladegut an sich, das Gewicht und die Scharfkantigkeit. Diese und weitere Faktoren bestimmen, welche Reißfestigkeit beim Zurrband benötigt wird und welches Material bevorzugt werden sollte. Bei palettierten Ladeeinheiten können Umreifungsbänder bei fachgerechter Anwendung eine ausreichende Ladungssicherung darstellen. Bänder aus Polyester haben den Vorteil, dass sie so stark wie Stahl sind, aber die Verletzungsgefahr für die Anwender bedeutend reduzieren. Außerdem verkratzen die empfindlichen Produktoberflächen weniger.

Nutzen Sie Wimpernbänder, wenn Ware ins Ausland versendet wird

Lashing bedeutet „Verzurren“ und wird im Seeverkehr als Begriff für Einweg-Zurrgurte, sogenannte Lashbänder, verwendet. Sie werden Mehrweg-Zurrgurte oft vorgezogen, wenn Ware ins Ausland gesendet wird und eine hohe Festigkeit benötigt wird. Es gibt diverse Ladegutarten, die in Containern verzurrt werden können, beispielsweise Fassware, IBC-Container, Weichverpackungen oder Ladeeinheiten auf Gebinden oder Paletten. Für jedes Ladegut gibt es verschiedene Hilfsmittel. Wir beraten Sie gerne, welches System für Ihr Ladegut geeignet ist. Stausäcke sind auch in der Ladungssicherung in See-Containern unverzichtbar, da sie helfen, die Lücken zwischen dem Ladegut und den Seitenwänden auszufüllen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns über das Kontaktformular erreichen oder Sie uns anrufen. Wir beraten Sie zu dem passenden Ladungssicherungsmittel für Ihren See-Container.