VDI-Richtlinie 2700 Blatt 15
  1. Antirutschrollen: Die effiziente und günstige Art, Ladung zu sichern

    Antirutschrollen sind die preisgünstige und ergiebige Alternative zu einzelnen Matten und zeichnen sich durch hervorragende Reibwerte aus. Sie können mehrfach verwendet werden und sind auch für schwere Lasten sehr gut geeignet. Ein weiterer großer Pluspunkt: Aufgrund ihrer vielen guten Eigenschaften und der hochwertigen Verarbeitung sind sie ideal für den Einsatz auf unebenen Fahrzeugböden. Oder kurz und zusammenfassend ausgedrückt: Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen kommen heutzutage nicht mehr um die Verwendung robuster Antirutschrollen herum. Sie sind das A und O einer optimalen Ladungssicherung und leisten tagtäglich in unzähligen Betrieben wertvolle Dienste.

    Entscheiden Sie sich für echte Profi-Qualität

    Als Spezialisten für innovative und anspruchsvolle Produkte aus dem Bereich Ladungssicherung führen wir in unserem Onlineshop gleich mehrere Ausführungen der praktischen Rollen. Bei vielen Modellen haben Sie die Wahl: Reicht die Variante „Classic“ für Ihre betrieblichen Anforderungen aus oder setzen Sie lieber auf die besonders flexibel einsetzbare „Premium“-Qualität? Für welche Variante Sie sich auch immer entscheiden, Sie erhalten in jedem Fall echte Profi-Qualität und sind somit in der Lage, Ladegüter unterschiedlichster Art bestmöglich und vorschriftsmäßig zu sichern. Natürlich erfüllen sämtliche Antirutschrollen die strengen Vorgaben nach VDI-Richtlinie 2700 Blatt 15, wobei die Überprüfung durch ein unabhängiges Institut erfolgte. Übrigens: Haben Sie schon bemerkt, dass wir Ihnen in unserem Shop einen ganz besonders interessanten Preisvorteil bieten? Je nach Abnahmemenge können Sie beim Kauf der Rollen nämlich ganz kräftig sparen. Schauen Sie also am besten gleich mal vorbei!

    Machen Sie sich ein umfassendes Bild von unserem Sortiment

    [caption id="attachment_89" align="alignright" width="300"]Antirutschmatte aus vulkanisiertem Neugummi. Antirutschmatte aus vulkanisiertem Neugummi.[/caption]

    Bei uns kaufen Sie nicht ins Blaue hinein: Dies gilt für unsere Antirutschrollen genauso wie für alle anderen Produkte in unserem Shop. Kein werbewirksames Blabla, sondern harte Fakten und technische Details sorgen dafür, dass Sie schon vor dem Kauf einen umfassenden Eindruck von unseren Artikeln gewinnen. Aussagekräftige Abbildungen mit Zoom-Funktion sind für uns ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Und falls wider Erwarten bei Ihnen doch noch Fragen auftauchen, so können Sie sich von uns natürlich ausführlich und professionell beraten lassen. Für diesen Zweck haben wir eigens eine Beratungshotline eingerichtet. Unser hervorragend geschultes und freundliches Team freut sich schon jetzt auf Ihren Anruf!

    Verhindern Sie Verletzungen und Schäden an Gütern

    Ob im Sprinter, auf einem Truck oder im Anhänger: Denken auch Sie beizeiten an eine vorschriftsmäßige und hochwertige Ladungssicherung. Sie verhindern damit nicht nur unangenehme Beschädigungen des Ladeguts, sondern beugen auch riskanten Unfällen vor, bei denen unter Umständen auch Menschen zu Schaden kommen könnten. Unsere Antirutschrollen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur optimalen Sicherung von Euro-Holzpaletten, Papierrollen oder Gitterboxen.

  2. VDI 2700 Blatt 15 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen - Rutschhemmende Materialien

    Die VDI-Richtlinie 2700 regelt eine sachgerechte Ladungssicherung - das im Mai 2009 ausgegebene Blatt 15 umfasst dabei Angaben zu rutschhemmenden Materialien (RHM) in ihrem Einsatz auf Straßenfahrzeugen und zu Reibungsarten.

    Überblick:
    Regelungen des Blattes 15 der VDI-Richtlinie verfolgen den Zweck, Ladungen gefahrlos und unter Berücksichtigung geltender Sicherheitsbestimmungen zu einem Zielort zu transportieren. Um eine solche Transportsicherheit zu gewährleisten, ist ein fachgerechter Einsatz von Rutschhemmenden-Materialien (RHM) unerlässlich - in korrekter Positionierung sollen eingesetzte RHM laut Richtlinie so unter der Ladung platziert sein, dass sie ohne Ladungsmanipulation aus allen Richtungen sichtbar sind. Hintergrund ist der, dass ein stellenweiser Ladungskontakt mit der Ladefläche zu einem geringeren Reibbeiwert führt. In der Folge können Gefahrensituationen provoziert werden.
    Blatt 15 stellt weiterhin dar, dass vor allem die Transportbedingungen eine entscheidende Rolle bei der Wahl geeigneter rutschhemmender Materialien spielen. Auch die Auswahl eines Sicherungsverfahrens soll nach Angaben der Richtlinie auf der Basis entsprechender Transportbedingungen erfolgen. Weitere zu berücksichtigende Aspekte sind dabei Ladeflächenbeschaffenheit sowie Ladungsmaterial, -gewicht und -abmessungen. Anti-Rutsch-Matten (ARM) stehen im besonderen Fokus des Blattes - so werden sowohl bzgl. entsprechender Matten als auch weiterer rutschhemmender Materialien Angaben zu Handhabung und Sicherheitsanforderungen gemacht. Darüber hinaus sind Blatt 15 Hinweise zu Einsatz, Überprüfung und Ablegekriterien von ARM und RHM zu entnehmen.

    Inhaltsverzeichnis Blatt 15:
    Im Einzelnen enthält Blatt 15 zunächst Informationen über rutschhemmende Werkstoffe. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Beleuchtung einzelner Materialien hinsichtlich deren technologischer Eigenschaften wie etwa Dehnung oder Verformungsverhalten sowie weiterer Faktoren.
    Rutschhemmende Materialien, die in Blatt 15 der VDI-Richtlinie 2700 eingehend betrachtet werden, sind (entsprechend ihrer im Inhaltsverzeichnis erfolgenden Erwähnung): Anti-Rutsch-Matten (ARM) mit Hohlraumanteil, Anti-Rutsch-Matten aus Vollmaterial, rutschhemmend beschichtetes Fasermaterial (Filz), rutschhemmend beschichtete Vollpappe, rutschhemmend beschichtete Wellpappe/Pappe mit innenliegendem Trägermaterial aus Kunststoffen, beidseitig rutschhemmend beschichtetes Gewebe, beidseitig rutschhemmend ausgerüstete textile Gewebeprodukte sowie rutschhemmende Bodenbeläge.

    Einleitende Erläuterungen:
    Einleitende Worte des Blattes 15 beschreiben Grundlagen der Ladungssicherung, bei der die Reibung (als entscheidende Größe) als Widerstandskraft anzusehen ist, die sich gegen ein mögliches Verrutschen der Ladung auf deren Untergrund richtet. Definiert wird des Weiteren, dass anstelle der Haftreibung die Gleitreibung zu berücksichtigen ist, um die Ladungssicherung praxisgerecht zu beurteilen. Schließlich wird die Wichtigkeit unterstrichen, Ladungen nicht lediglich mithilfe von Reibung, sondern durch zusätzliche Maßnahmen (wie etwa Kraftschluss) zu sichern. Begründet wird dies durch die negative Beeinflussbarkeit einer herrschenden vertikalen Anpresskraft der Ladung durch äußere Umstände wie beispielsweise unebenen Fahrbahnen.

  3. Ablegereife von Antirutschmatten

    Werden Güter in Straßenfahrzeugen transportiert, ist die Ladungssicherung oberstes Gebot. Bereits Privatpersonen müssen sich an diverse Vorschriften halten, bei Firmen ist dies unerlässlich. Unfälle, die durch verrutschende Ladungen zustande kommen, sind nicht nur wegen verzögerter Zustellungen ärgerlich, sie können je nach Ladung auch lebensgefährlich für Fahrer und Beteiligte werden. Verantwortlich für die Ladungssicherung sind alle für den Transport Zuständigen, beispielsweise Fahrer, Halter und Verlader. Zur Unterstützung werden daher rutschhemmende Materialien wie Antirutschmatten eingesetzt. Sie müssen der Norm VDI 2700 Blatt 15 genügen. Auch ihre Ablegereife unterliegt festen Kriterien. Unter Ablegereife wird der Zeitpunkt verstanden, zu dem die Antirutschmatten ausgedient haben und entsorgt werden.

    Rutschhemmende Materialien für mehr Standsicherheit

    Der normale Innenraum eines Transporters bietet beispielsweise einen reinen Metallboden oder einen gebrauchten, besenreinen Siebdruckboden. Paletten stehen hierauf keinesfalls sicher. Sind sie hoch oder mit problematischer Ware beladen, würden sie bereits in der nächsten Kurve, auf schlechten Straßen und bei einer normalen Bremsung vor roter Ampel in gefährliche Schieflage geraten beziehungsweise rutschen. Beschädigungen der Inhalte und Verzögerungen bei der Lieferung wären noch das kleinste Übel. Zur Ladungssicherheit gehört der feste Stand von Kartonagen, Paletten, Gerätschaften und jedem einzelnen Ladegut mindestens zu 80 Prozent in Fahrtrichtung und zu 50 Prozent nach hinten sowie zur Seite gesichert werden müssen. Bei Transportern oder Pkws können aber auch wesentlich höhere Bremskräfte auftreten.
    Antirutschmatte MT2000 bunt_MG_9197
    Eine erste Maßnahme sind rutschhemmende Materialien, beispielsweise eine entsprechende Beschichtung der Ladefläche. Dazu kommen Matten, die sich jeder Kontur anpassen und mehrfach verwendet werden können. Jede Antirutschmaßnahme bedeutet nicht nur mehr Sicherheit, sondern ebenso den verringerten Einsatz von Spanngurten und anderen Hilfsmitteln. Die Matten werden dabei in der Weise unter das Ladegut gelegt, dass sie ohne ein Verrücken oder Anheben der Ladung von außen zu sehen sind.

    Strenge Kriterien für mehr Sicherheit

    Aufgrund der hohen Belastungen, die eine Antirutschmatte erfahren kann beziehungsweise aushalten muss, ist sie nach VDI 2700 Blatt 15 zu prüfen auf ihre Ablegereife sowie auf den Reibbeiwert, auch Gleitreibbeiwert genannt. Dieser sollte mindestens 0,6 µ (gesprochen: mü) betragen - 0 µ bedeutet "glatt" - und hält damit normalen technischen Belastungen Stand. Das Messergebnis gilt für nasse wie trockene Oberflächen und übertrifft damit beispielsweise die Reibbeiwerte von Holz auf Metall oder Beton auf Holz.

    Entsprechend ist die Matte durch eine neue zu ersetzen, wenn die Ladungssicherung nicht mehr gewährleistet werden kann, weil die Matte ihre Eigenschaften als rutschhemmendes Material verliert. Dieser Zustand ist erreicht bei dauerhaften Druckstellen, Rissen, ausgebrochenen Teilen oder Verunreinigungen. Unser Tipp: Verwenden Sie eine qualitativ hochwertige Matte mit einer hohen Reißfestigkeit. Bei regelmäßiger Reinigung können Sie sie bis zu 100 Mal einsetzen.

    Zwar ist der Einsatz dieser hochwertigen Matten etwas teurer als bisherige preiswerte Alternativen, aber die Sicherheit von Ladung und Fahrer sind diesen präventiven Einsatz unbedingt wert.

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