Bitte berücksichtigen Sie unsere Betriebsferien vom 23.12.2019 - 05.01.2020.
Der genannte voraussichtliche Versandtermin, sollte dieser in unseren Betriebsferien liegen, verschiebt sich auf Januar 2020. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

lasiprofi Blog

Der Ladungssicherungs Blog

  • Warum eine Antirutschmatte kein Kantenschutz ist

    Antirutschmatten sind grundsätzlich dafür bestimmt, flach im Winkel von 180° unter dem Ladegut verlegt zu werden, um ein Verrutschen der Ladung bei Brems- oder Ausweichmanövern zu verhindern. Die Belastung der Matte bei korrekter Anwendung findet somit gleichmäßig  von oben statt.

    Kantenschützer werden bei der Ladungssicherung auf Kanten mit verschiedenen Winkeln platziert, um entweder das Gurtband eines Zurrgurts vor scharfkantiger Ladung zu schützen oder um empfindliche Güter vor den hohen Vorspannkräften eines Zurrgurts zu schützen. Oft handelt es sich um 90°-Winkel . Palettierte Verpackungen etwa aus Karton drohen beim Transport, Hebevorgang und Verladevorgang beschädigt zu werden, wenn scharfe Kanten nicht mit Kantenschutz (Kantenschutzwinkel, Kantenschutzleisten, Kantenschutzprofilen) geschützt werden. Der Einsatz von Kantenschutz bei der Ladungssicherung ist daher bei gewissen Ladungssituationen in Verordnungen und Normen vorgeschrieben.

    Bei der Verwendung von Antirutschmatten als Kantenschützer werden diese Kräften ausgesetzt, für die sie nicht vorgesehen sind. Das Resultat ist, dass selbst dicke Matten mit Stärken von mehr als 8 mm erst bröseln und später auseinanderbrechen. Das ist weder nachhaltig, noch auf Dauer kostengünstig. Zudem verhindert die rutschhemmende Wirkung von Antirutschmatten, dass sich die Vorspannkraft des Gurtes gleichmäßig verteilen kann, wodurch die Ladung nicht mehr optimal gesichert ist. Die zuvor genannten Verordnungen und Normen zählen außerdem Antirutschmatten nicht als zugelassenen Kantenschutz auf, was bei Nichtbeachtung zu Bußgeldern nach Kontrollen führen kann. Investieren Sie lieber in einen wiederverwendbaren und widerstandsfähigen Kantenschutz aus Kunststoff oder Thermoplastik,  um Ihr Ladegut dauerhaft und rechtmäßig zu sichern.

  • Arbeitsschutz in der Ladungssicherung

    Um Anfahrunfälle mit Gabelstaplern oder mit anderen Flurförderzeugen zu vermeiden, müssen alle Mitarbeiter, auch LKW-Fahrer, persönliche Schutzausrüstungen wie zum Beispiel Warnwesten tragen. Zusätzlich ist es wichtig, bei Verladearbeiten und bei der Ladungssicherung mit Spanngurten und Antirutschmatten, immer Handschuhe und Sicherheitsschuhe zu tragen.

    Betriebsanweisungen zum Thema Arbeitsschutz sollten in den entsprechenden Abteilungen aushängen. Sie regeln, wo genau die persönliche Schutzausrüstung getragen werden muss. Zudem enthalten sie Informationen, wie sie sich bei Unfällen oder Störungen zu verhalten haben. Die Mitarbeiter müssen regelmäßig in Sachen Arbeitsschutz unterwiesen werden; die Teilnahme an diesen Unterweisungen ist mit Unterschrift zu bestätigen und sollte anschließend in die Personalakte einfließen.

    Darüber hinaus müssen Mitarbeiter, die für die Ladungssicherung verantwortlich sind, alle drei Jahre während einer Schulungsmaßnahme weiterqualifiziert werden. Hierbei werden physikalische Grundlagen und praktische Inhalte vermittelt.

    Um eine sichere Be- und Entladung zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Fluchtwege, Notausgänge und Verkehrswege jederzeit frei zugänglich sind. Diese dürfen nicht mit LKWs, Kleintransportern, Gabelstaplern, Paletten oder mit sonstigen Gegenständen zugestellt sein. Alle Flächen, auf denen Flurförderzeuge im Einsatz sind, müssen mit min. 100 Lux Beleuchtungsstärke komplett ausgeleuchtet sein, damit auch bei Dunkelheit ein sicheres Arbeiten sichergestellt werden kann. Laderampen müssen über eine Treppe leicht begehbar und an Stellen, die nicht zur Be- und Entladung gedacht sind, mit einem Geländer abgesichert sein. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Verkehrswege, Arbeitsflächen und Ladeflächen sauber und ordentlich sind und keine Löcher, Risse, Kanten oder Stolperstellen aufweisen. Jegliche Fahrzeuge sind nach dem Abstellen gegen Wegrollen, mit einem Radkeil, zu sichern. Es muss auf Schildern geregelt sein, an welcher Stelle sich Fahrer und Spediteure melden müssen, wenn sie Ware liefern oder abholen sollen. Das Springen von LKW-Ladeflächen ist verboten. Leiter und Tritte sind zu verwenden.

    Für Fahrer von Fremdfirmen müssen die Sicherheitsvorschriften zur genauen Schutzausrüstung und zum Verhalten auf dem Gelände auf Schildern deutlich sein. Da auch oftmals ausländische Fahrer in den Speditionen beschäftigt werden, ist es sinnvoll die Aushänge in verschiedenen Sprachen anzufertigen und mit selbsterklärenden Piktogrammen und Bildern zu arbeiten.

  • Rechtliche Vorschriften Ladungssicherung

    Der Gesetzgeber fordert von allen, am Transport im Straßenverkehr Beteiligten, eine ausreichende Ladungssicherung. Nach § 22 Abs. 1 StVO bedeutet das, dass „die Ladung […] so zu verstauen“ ist, „dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen“ kann.

    Unter den Begriff „Ladung“ fallen Güter, Waren, Handels- oder sonstige Artikel die befördert werden sollen. Personen und Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Werkzeug zählen zwar nicht zur Ladung, sind aber dennoch zu sichern.


    Nach §23 StVO muss der Fahrzeugführer dafür sorgen, dass das sowohl das Fahrzeug als auch die Ladung die
    Verkehrssicherheit nicht gefährden. Zudem ist der Fahrzeugführer für die vorschriftsmäßige Sicherung seiner Ladung verantwortlich und kann für vermeidbare Mängel bei der Ladungssicherung zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Sichere und ordentliche Ladungssicherung

    Es ist gar nicht schwer, sichere und ordentliche Ladungssicherung zu betreiben. Die Beachtung einiger kleiner Regeln hat eine große Wirkung auf alles, was mit dem Transport von Ladung zu tun hat.

    Prüfung meiner Ware

    Die Sichtprüfung von Palette, Wickelfolie, Kartonage ist in wenigen Augenblicken erfolgt. Bei der Erkennung von Beschädigungen oder mangelnder Verpackung kann man noch vor Ort reagieren und ggf. nachbessern.

    Sauber und ordentlich

    Eine saubere Ladefläche sorgt für einen sicheren Stand der Ladung. Entsprechend MUSS der Boden besenrein gefegt sein. Das Zubehör "Besen" ist das wichtigste Zubehör auf jedem Lkw. Ist die Ladefläche verschmutzt, wird die beste Antirutschmatte wertlos.

    Das Zauberwort heißt "Formschluss"

    Bestehen Ladelücken oder wurde im sogenannten Formschluss geladen? Diese entscheidende Frage sollte sich immer gestellt werden. Sollte diese Art der Ladungssicherung nicht möglich sein, müssen andere Arten der Sicherung z. B. mittels Zurrgurten, Sperrstangen oder Ladebalken gewählt werden.

     Alles "o.k."?

    Die Hilfsmittel zur Ladungssicherung werden täglich einer starken Beanspruchung unterzogen. Entsprechend können Zurrgurte schnell Risse oder andere Beschädigungen aufweisen. Sperrstangen werden verbogen oder Antirutschmatten reißen. Diese sind teils unsere Lebensversicherung, wenn es zu nicht geplanten Bremsmanövern kommt. Vor jeder Fahrt müssen diese Ladungssicherungsartikel kontrolliert und gepflegt sowie bei Beschädigung ausgewechselt werden.

     Gewissenhaft statt fahrlässig

    Die Ladungssicherung sicher anzuwenden muss geübt sein. Gefahren zu erkennen und zu beheben ist oft sehr schwer. Selbst kleine Fehler können beim durchfahren von Kurven, abrupten Bremsen oder spontanen Ausweichen zum verrutschen oder kompletten Verlust der Ware führen. Was dann folgt, ist jedem klar. Man wünscht es keinem, aber danach ist man immer schlauer. Thema Abfahrtskontrolle beginnt schon auf der Ladefläche.

  • Unsere schnellen Ladungssicherungs Tipp´s für Ihren Urlaub

    WICHTIG, auf die richtige Lastverteilung kommt es an.

    • Laden Sie schwere Taschen und Koffer zuerst und lassen Sie keine Lücken. Laden Sie im sogenannten Formschluss, was bedeutet, dass diese direkt an die Rückbank anstoßen sollten. Verwenden Sie Klemmschlossgurte um einem verrutschen entgegen zu wirken. Weiterhin empfehlen wir den Einsatz eines Ladungssicherungsnetz. So bleiben auch Kleinteile an Ort und Stelle und können bei Bremsmanöver nicht verrutschen. Sie werden einfach und schnell in die vorhandenen Zurrösen des Pkw eingehängt.

     

    Kleine, lose Gegenstände sicher verstauen. Diese können zu gefährlichen Geschossen werden.

    • Handys, die tragbare Spielekonsole der Kinder oder andere lose Gegenstände können beim Bremsen teils das 50 fache des eigenen Gewichts aufnehmen. So kann ein Mobitelefon mit 100g beim Bremsen locker 5,0 kg erreichen und enormen Schaden anrichten. Spezielle Aufbewahrungsboxen oder Antirutschmatten für den Pkw bieten hier Sicherheit.

     

    Gönnen Sie sich Pausen.

    • Gerade bei längeren Autofahrten ist es nötig regelmäßige und ausgiebige Pausen zu machen. Bringen Sie Ihren Kreislauf mit kleinen Übungen in Schwung, die sie munter machen. Trinken Sie genug Flüssigkeit. Kaffee und Energiedrinks helfen nur kurzfristig und machen nach dem Abbau des Koffein noch müder. Ein kurzer Schlaf (Powernapping) vermindert das Risiko von Sekundenschlaf und ist erholsam zugleich.
  • Die neue technische Unterwegskontrolle

    Lange angekündigt, ist im Mai 2018 die neue Richtlinie 2014/47/EU über die technische Unterwegskontrolle in Kraft getreten. Ein wichtiger Baustein zur kontinuierlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit, europaweit.

    Kraftfahrzeuge im gewerblichen Güterverkehr können somit regelmäßiger geprüft sowie stichprobenartig und unangekündigt auf öffentlichen Straßen angehalten und kontrolliert werden.

    Da es sich um ein EU-Richtlinie handelt, sind alle Nutzfahrzeuge betroffen, die im Bereich der EU-Mitgliedsstaaten gewerblichen Güterverkehr betreiben.

    Prüfpunkte sind die technische Beschaffenheit der Fahrzeuge sowie die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung.  Hierbei werden die Mängel in drei Kategorien eingeteilt ( gering/erheblich/gefährlich). Je nach Schwere, kann ein unmittelbaren Fahrverbot seitens der zuständigen Behörde erlassen werden.

  • Neue EG Tacho-Verordnung - Unternehmer seit dem 02.03.2016 in der Pflicht - Seminare im 3G

    Seminar: Tachografen fehlerfrei bedienen

    Die neue Tachographenverordnung VO (EU) 165/2014 verpflichtet Unternehmer seit 2. März zu nachweisbaren Fahrerschulungen im korrekten Umgang mit den Fahrtenschreibern - 14 Kontrollgeräte unterschiedlicher Generationen und Hersteller stehen für praktische Übungen bereit

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  • De-minimis 2016: Jetzt bis zu 33.000€ Förderung für Ladungssicherung beantragen

    shutterstock_301750778-kleinAm 13. Januar 2016 hat die neue Förderperiode des De-minimis  Programms gestartet. Diese läuft bis zum 30. September 2016 für den Förderzeitraum des aktuellen Jahres. Gefördert werden fahrzeugbezogene Maßnahmen, personenbezogene Maßnahmen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Für die Ladungssicherung-Branche ist vor allem der Punkt fahrzeugbezogene Maßnahmen interessant, denn hierunter fallen auch Produkte der Ladungssicherung wie Zurrsysteme oder Systemlösungen.

    Wer ist zuwendungsberechtigt?

    • Unternehmen, die Güterkraftverkehr im Sinne des §1 des Güterkraftverkehrsgesetzes durchführen.
    • Eigentümer oder Halter eines schweren Nutzfahrzeuges sind.
    • Das Nutzfahrzeug muss in der BRD für den öffentlichen Verkehr freigelassen sein und mindestens 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht aufweisen.

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  • Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr!

    Ladungssicherung im neuen Jahr

     

     

    Ein sicheres Jahr 2016 wünscht das lasiprofi-Team!

     

     

  • Wir wünschen allen Kunden frohe Weihnachten

    shutterstock_163685519-kleinLiebe Kunden,

    wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches und schönes Weihachtsfest.

    Wir sind im neuen Jahr ab dem 07.01 wieder für Sie da!

    Herzlichst

    Ihr lasiprofi-Team

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