Elastischer Design-Poller, Kugelkopf, anthrazit selbsaufrichtend, anfahrbar | inkl. Schraubenset
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Technische Eigenschaften
Weitere Informationen
HACCP Nein
Material Polyurethan
Verpackungseinheit 2 Stk.
Befestigung Sechskantschraube mit Kopf

Selbstaufrichtender, anthrazitfarbener City-Poller aus elastischem und widerstandsfähigem Polyurethan mit zwei RA2 C Reflexstreifen, in zwei Größen. Der Stilpoller aus Kunststoff ist selbstwiederaufrichtend, sollte es einmal zu einer Berührung mit dem Fahrzeug beim Einparken kommen. Die Montage ist schnell und einfach und mit dem mitgelieferten Schraubenset sowie dem passenden Montageschlüssel in wenigen Arbeitsschritten erledigt.

Der City-Poller aus Polyurethan ist in vier verschiedenen Ausführungen verfügbar:

  • 870 mm mit Kugelkopf
  • 680 mm mit Kugelkopf
  • 810 mm mit Flachkopf
  • 620 mm mit Flachkopf

Alle Design-Poller besitzen einen Durchmesser von 80 mm.

Mit dem City-Poller lassen sich einfache Abgrenzungen und Markierungen am Straßenrand sowie öffentlichen Plätzen erstellen. Durch die einfache und zugleich stilvolle Erscheinung integrieren sich die City-Poller perfekt in einem modernen sowie historischen Ambiente.

Die Montage ist in wenigen Schritten schnell und unkompliziert ausgeführt. Bohren Sie mit einem 10er Steinbohrer vor und mit einem 18er Steinbohrer nach. Stecken Sie die Dübel in die Bohrlöcher und richten Sie die Montageplatte aus. Danach wird die Grundplatte mittels der Schrauben festgezogen. Das Befestigungs- bzw. Schraubenset liefern wir zu jedem City-Poller mit.

Mit dem speziellen Schraubenschlüssel, welcher als passendes Zubehör erhältlich ist, wird die Überwurfmutter am unteren Teil des stilvollen Pollers festgezogen. Dieses Spezialwerkzeug ist für die Montage notwendig und verhindert ebenfalls den Diebstahl des Pollers. Durch die hohe UV- und Temperaturbeständigkeit von -20 °C bis +60 °C ist unser City-Poller ganzjährig einsetzbar. Mit zwei retroreflektierenden Streifen in Silber sorgen die Leitpfosten für perfekte Sichtbarkeit auch bei Dunkelheit.

Poller verhindern das Befahren von öffentlichen Bereichen wie Radwegen oder Fußgängerzonen, die für Fahrzeuge aller Art gesperrt sind. Sie dienen als Wegbegrenzung und schaffen eine klare und optische Abgrenzung. Flex-Poller sind dank ihrer Anfahrbarkeit und Fähigkeit, sich von selbst wieder aufzurichten, besonders für Innenstädte und öffentliche Bereiche  geeignet. Außerdem ist für den Aufbau keine aufwendige Verankerung notwendig. Lediglich 2 Schrauben halten den City-Poller fest im Boden.

Aber nicht nur im öffentlichen Raum werden Absperrpoller eingesetzt. Auch im Privatbereich oder auf Betriebsgeländen kommen Straßenpoller zum Einsatz. Hier dienen diese auch als Leitpoller und Orientierungspoller.

Poller aller Modelle dienen in erster Linie als Begrenzung für Fahrzeuge. Unser City-Poller ist zudem durch das moderne und schlichte Design auch ein Blickfang und integriert sich daher optisch sehr gut in viele Bereiche.

Aufbauanleitung

Schlagbohrmaschine, Ø10 mm Steinbohrer, Ø18 mm Steinbohrer, Drehmomentschlüssel Größe 17, separat erhältlicher Spezialschraubenschlüssel für City-Poller

  1. Benutzen Sie den Sockel (Grundplatte) als Schablone und bohren Sie die ersten zwei Löcher mit einem Steinbohrer Ø 10 mm vor. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir eine Schlagbohrmaschine.
  2. Bohren Sie die Löcher aus Schritt 1 mit einem Steinbohrer Ø 18 mm nach.
  3. Entfernen Sie den durch die Bohrungen entstandenen Staub und setzen Sie die Dübel in die Löcher ein.
  4. Legen Sie den Sockel auf die Löcher und setzen Sie die Metallscheibe in den Sockel ein. Alle Löcher sollten sich in einer Linie befinden.
  5. Setzen Sie die Schrauben in die Löcher ein und ziehen Sie sie mit einem Drehmomentschlüssel fest.
  6. Stecken Sie den City-Poller auf den Sockel auf und stülpen Sie die Überwurfmutter über den Poller.
  7. Ziehen Sie die Überwurfmutter mit dem speziellen Schraubenschlüssel im Uhrzeigersinn fest.
  8. Der City-Poller ist nun fest und einsatzbereit.

Mindestanforderungen an Antirutschmatten gemäß VDI 2700 Blatt 15

Für Antirutschmatten gelten laut VDI 2700 Blatt 15 Mindestanforderungen hinsichtlich der Reibbeiwerte, Reißdehnung und Zugfestigkeit. Unsere Antirutschmatten überschreiten diese Mindestanforderungen bei weitem. Aufgrund der schwer zu kalkulierenden äußeren Einflüssen in der Praxis wie Feuchtigkeit, verschmutzte Ladeflächen etc. empfehlen wir Ihnen generell, als Rechenwert bei der Ladungssicherung einen Gleit-Reibbeiwert von 0,6 μ zugrunde zu legen (siehe auch der Empfehlung gemäß VDI 2700, Blatt 15). Rutschhemmende Materialien (RHM) bzw. Antirutschmatten müssen von einem unabhängigen Institut geprüft sein und dürfen dann bis zurAblegereife eingesetzt werden. Zusätzlich wurden unsere Antirutschmatten auch einem dynamischen Fahrversuch unter Papiercoils, Europaletten oder Gitterboxen gemessen und vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik oder dem TUL-LOG Technologie Zentrum Dresden zertifiziert. Diese Prüfungen ergaben, dass

unsere Antirutschmatten nach der VDI 2700, Blatt 9 als Sicherungsvarianten genutzt werden dürfen und geeignet sind.

Definiert wird die VDI-Richtlinie 2700 von der VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (VDI-FML) welches unter anderem die Anforderungenan von Antirutschmatten vorgibt. Man spricht von einer ausreichende Qualität einer Antirutschmatte, wenn sie eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 N/mm² (Newton pro Quadratmillimeter) erreicht wird. Eine Reißdehnung von mindestens 60% wird von der VDI-Richtlinie 2700 vorgeschrieben.

Achtung Billigware!

Durch das Inkrafttreten des Blatt 15 der VDI 2700 dürfen mindere Qualitäten von Antirutschmatten nicht mehr eingesetzt werden. Die erforderlichen Qualitätsanforderungen von Antirutschmatten werden nur durch einen entsprechend hohen Anteil von Bindemittel erreicht. Das PU-Bindemittel ist eines der teuersten Bestandteile bei der Herstellung von Antirutschmatten. Durch den Einsatz von weniger Bindemittel bei der Herstellung von Antirutschmatten können billige Antirutschmatten hergestellt werden. Diese verfügen nicht über die erforderlichen Reserven und können nicht so oft eingesetzt werden wie Antirutschmatten mit hochwertiger Qualität, da sie sich nach dem ersten Bremsvorgang "verkrümeln" und das Ladegut so sogar noch beschleunigt werden kann.

Prüfzeugnis

Wichtiger Hinweis: Lesen Sie sich ein Prüfzeugnis genau durch, das Ihnen von einem Anbieter vorgelegt wird! In Deutschland und der Europäischen Union dürfen nur die Gleitreibbeiwerte rechnerisch angesetzt werden und nicht die Haftreibbeiwerte. Die angegebenen Reibbeiwerte sind nicht generell für alle Ladegüter und Ladeböden anzusetzen, sondern sie beziehen sich nur auf die geprüften Reibpartner. Laut der VDI-Richtlinie 2700 ff. wird im Zweifelsfall, beispielsweise bei nicht geprüften Reibpartnern, nur der kleinste Wert einer Prüfreihe angesetzt.

Wir veröffentlichen keine pauschalen, unkommentierten Gleitreibbeiwerte. Denn der Gleitreibbeiwert von rutschhemmenden Materialien (reibungserhöhenden Unterlagen) ist immer abhängig von den eingesetzten Materialpaarungen, der Umgebungstemperatur, dem Zustand der Reibpartnern (Materialoberflächen) sowie der Antirutschmatte (Verschmutzung, Feuchtigkeit usw.). Um die bestmöglichste Antirutschwirkung zu erzielen, muss die Kontaktflächen, also Ladeeinheit / Ladung und Ladeboden, besenrein sauber, fettfrei und trocken sein.

Unsere Empfehlung

Liegen Ihnen von Ihrem Lieferanten keine Angaben über das Ladegut als Reibpartner oder den kleinsten Wert einer Prüfreihe vor, sollten Sie unbedingt nur einen rechnerischen Wert von maximal µ = 0,6 ansetzen. Jedoch kann auch dieser Wert in Einzelfällen, wie bei geölten Stahlteilen, noch zu hoch sein. Hier sollten Sie sicherheitshalber einen unserer Mitarbeiter oder einen Berater für Ladungssicherung konsultieren. Jede Materialpaarung, also jede Kombination von Ladefläche, rutschhemmenden Materialien (Antirutschmatten) sowie der aufliegenden Ladung erzeugen andere Gleitreibbeiwerte. Bei den gängigen Materialpaarungen liegen Werte für unsere Antirutschmatten vor. Sollte für eine bestimmte Materialpaarung kein Reibbeiwert vorliegen, so können wir für Sie den Gleitreibbeiwert prüfen.

Benutzung von Antirutschmatten im Winter

Besonders im Winter ist Vorsicht geboten! Streusalz mit versetztem Schmelzwasser beeinträchtigt die Wirkung einer Antirutschmatte enorm. Unsere Antirutschmatte MT "Premium" wurde unter diesen komplexen Bedingungen getestet. Eine der wenigen Antirutschmatten deren Reibkraft dadurch nur geringfügig beeinträchtigt wurde.

Ablegereife von Antirutschmatten

Bedenken Sie, dass Antirutschmatten genauso wie Zurrgurte nicht unbegrenzt verwendet werden können, da sie neben Verschmutzung durch den alltäglichen Einsatz weiteren Einflüssen ausgesetzt sind, welche die dauerhafte Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Aus diesem Grund müssen sich die eingesetzten Antirutschmatten in einwandfreiem Zustand befinden oder sie müssen gegen neue Antirutschmatten ausgetauscht werden. Weitere Infos über Ablegereife von Antirutschmatten und Zurrgurten finden Sie in unserem Ratgeber.

Verantwortlichkeit für die Ladungssicherung - Die Rechtslage ist eindeutig!

Die VDI -Richtlinie 2700 regelt seit 1991 wann Ladung als ordnungsgemäß gesichert gilt und ab wann die Sorgfaltspflicht verletzt ist.

Nach öffentlichem Recht (§ 22 StVO ) sind der Fahrer und der Verlader für die Ladungssicherung verantwortlich.

  • Nach § 22 StVO sindzur Ladungssicherung verpflichtet Verlader, Spediteur und der Fahrer
  • Der Fahrzeughalter ist verplichtet § 31 StVZO ein geeignetes Fahrezug zu stellen.

Nach Handelsrecht (§ 412 HGB) sind es Absender und Frachtführer.

  • Nach § 412 HGB ist der Absender für die beförderungssichere Verladung verantwortlich.
  • Nach § 412 HGB ist der Frachtführer für die betriebssichere Verladung verantwortlich.

 

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