Ladefläche

  • Zurrpunkte an Fahrzeugen

    Seit 1993 müssen Pritschenfahrzeuge, Kleintransporter und Lkw-Tieflader, die gewerblich zur Güterbeförderung verwendet werden (DIN EN 12640), mit Zurrpunkten ausgestattet sein. Ausgenommen davon sind Fahrzeuge, die ausschließlich für den Transport von Schüttgütern oder für besondere Güter verwendet werden. Es ist jedoch zu empfehlen, Anhänger, die Schüttgüter transportieren, ebenfalls mit Zurrpunkten auszustatten, da diese in der Praxis häufig zum Gütertransport verwendet werden.
    Der Zurrpunkt überträgt die durch den Zurrgurt oder durch die Zurrkette eingeleiteten Kräfte auf tragende Bauteile des Fahrzeuges. Wenn man Zurrmulden auf der Ladefläche nachrüsten möchte, sollte man auf jeden Fall beachten, dass diese mit ausreichenden Schrauben stabil befestigt sind und mit tragenden Fahrzeugteilen Verbindung haben. Zurrmulden aus Stahl werden mit dem Fahrzeugrahmen verschweißt. Diese Arbeiten dürfen nur durch fachmännisches Personal durchgeführt werden. Ihr Fahrzeugbauer vor Ort hilft hierbei gerne weiter. Beim Einbau muss man darauf achten, dass die Zurrpunkte im eingeklappten Zustand nicht über die Ladeflächenebene nach oben hinausragen.

    In der DIN EN 12640 ist zudem geregelt, dass an der Stirnwand mindestens zwei Zurrpunkte vorhanden sein müssen. In der Breite des Lkw dürfen die Zurrmulden maximal 25 cm von der seitlichen Begrenzung der Ladefläche entfernt sein.

    In der Länge der Ladefläche darf der Abstand zwischen der Stirnwand und dem ersten Zurrpunkt sowie zwischen dem Ende der Ladefläche und dem letzten Zurrpunkt maximal einen Abstand von 50 cm haben. Der Abstand zwischen den Zurrpunkten darf maximal 120 cm betragen.

    Zusätzlich ist in der DIN EN 12640 festgelegt, dass jedes Fahrzeug mit Zurrpunkten, an einer gut einsehbaren Stelle, ein Hinweisschild mit der zulässigen Zugkraft der Zurrpunkte besitzen muss.

    Verschiedene Modelle von Zurrpunkten zum Nachrüsten finden Sie in unserem Webshop in der Kategorie „Zurrpunkte“.

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