Materialeigenschaften von Gummipuffern für LKWs

Gummipuffer bzw. Rammpuffer kommen vielfach bei Nutzfahrzeugen oder als Rammschutz an Rampen, Überlade- und Wechselbrücken zum Einsatz. Sie sind ein effektiver Rammschutz und schonen damit LKW, Wechselbücken und Gebäude.

Materialeigenschaften von GummipuffernGummipuffer werden strapaziert und unterliegen einem ständigen Verschleiß. Insbesondere bei Verschleißteilen ist es jedoch wichtig, dass diese leicht austauschbar, preiswert und damit wirtschaftlich sind. Doch trotz dieser Vorzüge müssen Gummipuffer halten, was sie versprechen. Von Gummipuffern für LKWs erwartet man, dass diese nicht nur stoßdämpfend sondern auch äußerst robust sind. Um diesen Erwartungen stand zu halten, sind bestimmte Materialeigenschaften für einen bedingungslosen Einsatz unerlässlich. Gummipuffer hochwertiger Qualität haben Standzeiten, mit denen billige Produkte nicht mithalten können. Billige Materialien müssen häufiger ausgetauscht werden, was wiederum Montagekosten verursacht.

Hochwertige Puffer bestehen aus Neugummi oder vulkanisiertem Sekundärkautschuk. Insbesondere derartige Naturkautschukvulkanisate zeichnen sich durch eine extrem hohe Elastizität und Reißfestigkeit aus. Zudem besitzen diese Puffer eine hohe Kerbzähigkeit sowie eine gute Abriebfähigkeit. In seinen weiteren Eigenschaften ist Naturkautschuk unbeständig gegenüber polaren Flüssigkeiten sowie gegenüber aliphatischen, aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffen. Naturkautschukvulkanisate haben unter allen sog. Elastomeren die höchste mechanische und dynamische Belastbarkeit. Im Gegensatz dazu sind beim Synthesekautschuk Öl und Erdgas die Basisstoffe. Während der Synthesekautschuk früher Substitutionsstoff für den Naturkautschuk war, hat er heute zunehmend eigene Anwendungsgebiete gefunden. Gummi an sich ist ein Gemisch aus den unterschiedlichsten Stoffen.

Erst durch ein spezielles Rezept mit einigen hundert Substanzen erlangt er seine verschiedene Beständigkeit und mechanischen Eigenschaften. Kautschuk ist ein makromolekulares Material und stellt dabei die elastische Komponente des Gummis dar. Er bestimmt die mechanischen Eigenschaften wie Bruchdehnung, Festigkeit und Weiterreißwiederstand sowie Rückprallelastizität. Durch die abschließende Mischung von Chemikalien und Zuschlagstoffen mit dem Gummi sowie durch den Vulkanisationsprozess entsteht letztlich erst ein brauchbarer Werkstoff. Die Gummipuffer selbst werden auf verzinkte bzw. grundierte Anschraubplatten bzw. Anschweissplatten befestigt. Neben wirklich hochwertigen Materialien gibt es jedoch auch eine Vielzahl billiger Puffer minderwertiger Qualität. Derartige Puffer sind beispielsweise mit Sand gefüllt, Reisdehnung und Zugfestigkeit sind nicht messbar. Sie zeichnen sich durch einen extrem hohen Abrieb und eine kurze Lebenszeit aus. Ebenfalls minderwertig sind Gummipuffer mit einer Neugummi- Außenhaut. Im Innenbereich bestehen sie aus Recycling- Gummi aus Altreifengranulat. Die Neugummi- Außenhaut wird bei Belastung schnell beschädigt und löst sich vom Granulatgummi im Innenbereich ab. Zu diesen Beispielen gesellen sich Gummipuffer, welche einen äußerst geringen Gummianteil, dafür aber einen hohen Anteil von Plastikmüll aufweisen. Reisdehnung und Zugfestigkeit sind auch bei diesen Puffern nicht mehr messbar. Dadurch kann der Puffer die Kräfte die auf ihn wirken, nicht mehr abfedern. Als Resultat wird die Bewegungsenergie an das Gebäude abgegeben, welches dadurch beschädigt wird. Bei Gummipuffern für LKWs ist es daher wichtig, genau darauf zu achten, aus welchen Materialien der Puffer besteht, damit LKW sowie Rampe bzw. Gebäude geschützt und nicht beschädigt werden.

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Gummipuffer

Rammpuffer und ihre Einsatzbereiche

Rammpuffermaterial für eine korrekte Ladungssicherung

Jeder kennt die Dinge des täglichen Bedarfs und weiß genau, wo er diese bekommen kann. Niemand aber macht sich Gedanken darüber, wie diese Gegenstände oder Lebensmittel, die wir alle benötigen, eigentlich an den Ort gelangen, an dem der Endverbraucher dann seinen Einkauf tätigt.

Das geschieht natürlich durch den Transportunternehmer und meist geschieht dies auf dem Transportweg Straße. Wenn man sich dazu die großen, schweren Lkw ansieht, dann fragt man sich oft, wie man damit an eine Laderampe fahren kann, ohne dass etwas beschädigt wird. Dafür kommen die sogenannten Rammpuffer zum Einsatz.

Rammpuffer sind aus Neugummi oder Sekundärkautschuk hergestellte Blöcke, die für bestimmte Bewegungskräfte eine abfedernde Wirkung erzielen sollen. Dabei werden sie hauptsächlich in fast allen Bereichen des Transport- und Lagerbetriebes eingesetzt. So werden fast alle Lkw mit Rammpuffern ausgestattet, damit man mit diesen gefahrlos an eine Rampe ansetzen kann, ohne sich sofort etwas am Fahrzeug zu beschädigen. Aber auch an den Laderampen werden solche Rammpuffer angebracht.

Diese dienen jedoch nicht nur dazu, dass das ansetzende Fahrzeug abgefedert wird. Während des Be- oder Entladevorgangs an einer Rampe wird das Fahrzeug durch die Belastungen immer wieder auf und nieder bewegt. Dadurch würde das Fahrzeug im Normalfall immer an der Wand „kratzen“. Durch den Einsatz von Rammpuffern wird das Fahrzeug jedoch nicht in direkten Kontakt mit der Wand kommen. Im Idealfall wird das Fahrzeug durch den Puffer ein wenig zurückgefedert, sodass ein kleiner Zwischenraum entsteht.

Rammpuffer finden jedoch nicht nur hier ihren Einsatz. Viele Transportunternehmen benutzen mehr und mehr Wechselbrücken. Dese können beim Kunden zur Be- und Entladung abgestellt und das Fahrzeug kann mit anderen Brücken bereits weiter eingesetzt werden. Gerade im Sammelgutverkehr kommt der Einsatz solcher Wechselbrücken immer mehr zum Tragen. Oft werden diese auf einem bestimmten Platz abgestellt und später dann von speziellen Fahrzeugen aufgenommen und an die Rampe verbracht. An den Wechselbrücken angebrachte Rammpuffer schonen die Brücke und verhindern vor allen Dingen, dass die Technik zum Öffnen und Schließen der Ladefläche nicht beschädigt wird.

Im Großen und Ganzen kann man durchaus sagen, dass ein Rammpuffer in erster Linie seinem Namen alle Ehre macht. Er wird dazu eingesetzt, dass ein Zusammenstoß (Rammen an der Rampe) abgefedert (gepuffert) wird. Allerdings ist der Rammpuffer auch ein Hilfsmittel für den Kraftfahrer, dass er den richtigen Abstand zur Wand einhält, wenn er an eine Laderampe ansetzen muss. Wenn das Fahrzeug an den Rammpuffer angestoßen ist, dann sollte dieser das Fahrzeug ein kleines Stück wieder zurückfedern, damit der entsprechende Freiraum entsteht, den man für die Bewegungen des Fahrzeugs im Rahmen der Be- oder Entladung benötigt.

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