Materialieneigenschaften von Antirutschmatten

Es kommt immer wieder vor, dass bei Kontrollen im Straßenverkehr oftmals verheerende Verstöße im Bereich der Ladungssicherung festgestellt werden. Die dafür verantwortlichen Personen wissen dabei oftmals gar nicht, wie gefährlich sich diese groben Vernachlässigungen auswirken können.

Materialieneigenschaften von Antirutschmatten

Mit der Einführung des Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetzes will man diesem vorbeugen und somit den verantwortlichen Personen das notwendige Wissen vermitteln. So kann man in diesen Seminaren auch einiges über die Hilfsmittel für die Ladungssicherung erfahren, was den meisten ansonsten verborgen bleibt. Gerade im Bereich von Antirutschmatten und deren Verwendung zur Ladungssicherung werden die meisten Fehler begangen. Viele denken sich, dass eine einfache Gummimatte ausreicht, um eine Ladungssicherung durchzuführen, die den erforderlichen Sicherheitsstandards entspricht. Aber dem ist nicht so, denn nicht alle Gummimatten sind auch als Antirutschmatte für Ladungssicherung  verwendbar. Natürlich bestehen auch die rutschhemmenden Matten in der Regel aus Vollgummi, jedoch bieten sie gegenüber normalen Gummimatten noch einige Merkmale mehr, damit sie den gehobenen Ansprüchen der Ladungssicherung, wie sie in den VDI 2700 ff. gefordert werden, gerecht werden. So wird im Wesentlichen darauf geachtet, dass eine Matte mit rutschhemmender Wirkung in jedem Fall über eine glatte und durchgängige Oberfläche verfügt. So wird zum Beispiel verhindert, dass Feuchtigkeit in die Matte eindringen kann und dann bei Frost der Reibbeiwert durch Eisbildung nicht mehr die erforderlichen Grenzen einhält. Außerdem werden diese hochwertigen Antirutschmatten so gefertigt, dass sie eine hohe Resistenz gegenüber Betriebsstoffen haben. Schließlich kommt es immer wieder mal vor, dass ein Kontakt mit solchen Stoffen – wie etwa Diesel oder Öl – zustande kommt. Eine weitere wichtige Eigenschaft einer für die Ladungssicherung verwendbaren Matte ist, dass dies trotz ihrer Flexibilität eine hohe Reißfestigkeit besitzt. Das wird erreicht, indem man nur Matten mit hoher Verdichtung aus Vollgummi verwendet und auf Hohlraumanteile verzichtet. Diese entstehen meist bei solchen Matten, die überwiegend aus Granulatgummi bestehen. Hochwertige Sicherungsmatten bilden sich auch nach starker Dauerbelastung wieder zurück. Dadurch wird erreicht, dass man diese Matten mehrmals verwenden kann, bevor diese dann den Zeitpunkt ansteuern, da man sie aus dem Verkehr ziehen sollte. Durch die mehrfache Verwendung erzielt man gegenüber den Billigprodukten auf diese Art einen Preisvorteil, da die billigen Matten meist nach einmaligem Gebrauch nicht mehr verwendbar sind. Da die Matten von hoher Qualität keinerlei Flüssigkeit aufsaugen, kann man dies auch bei Verschmutzung einfach mit Wasser reinigen. Dabei muss man nie befürchten, dass dadurch der Reibbeiwert beeinflusst wird. Wenn man also bei der Ladungssicherung wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, dann sollte man auch bei der Wahl der rutschhemmenden Hilfsmittel nur qualitativ hochwertige Matten einsetzen. Diese Qualitaiv hochwertigen Antirutschmatten finden Sie hier bei uns im Shop.

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Antirutschmatten

Herstellung von Antirutschmatten und  – wie und woraus werden diese hergestellt

Herstellung von AntirutschmattenDie herkömmliche Antirutschmatte besteht aus recyceltem Kunststoffgranulat. Dieses wird überwiegend aus Altgummi, so zum Beispiel aus alten Autoreifen, gewonnen. Die Granulatfasern werden mit einem Bindemittel aus Polyurethan (PU-Bindemittel) vermischt und dann zusammengepresst. Die Qualität der Matte hängt von Form und Menge des Granulats sowie von der Qualität des Bindemittels ab. Die richtige Mischung ist ausschlaggebend für den Widerstand, den die Matte erzeugt. So besagen Richtlinien, dass eine Antirutschmatte eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 Newton pro Quadratmillimeter (N/mm2) haben muss. Die Reißdehnung sollte mindestens 60 % betragen und die Matte darf unter Belastung nicht mehr als 30 % nachgeben.

 

Neben den Antirutschmatten aus Gummigranulat gibt es auch andere Materialien, die zur Herstellung verwendet werden. So gibt es beispielsweise Antirutschmatten, die aus einem rutschhemmenden Fasermaterial bestehen, also eine beidseitig beschichtete Filzmatte, die aus natürlichen und synthetischen Klebefasern besteht. Es gibt Antirutschmatten aus massivem, vulkanisierten Gummi und es gibt Matten aus Vollpappe, die überwiegend aus Altpapier bestehen und rutschhemmend beschichtet sind. Bei der Ladungssicherung ist die Antirutschmatte nicht der einzige entscheidende Faktor – aber mit Sicherheit einer der wichtigsten.

 

Hochwertige Antirutschmatten und Antirutschpads – schützen Menschen und Transportgüter

Hochwertige Antirutschmatten – schützen Menschen und TransportgüterDie Ladungssicherung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der logistischen Wertschöpfungskette dar. Eine beförderungssichere Verladung, die auch einer unerwarteten Fahrdynamik (z.B. Vollbremsung) standhält, beugt einer Beschädigung der Transportgüter vor und bewahrt gleichzeitig den Fahrer und die Mitarbeiter im Be- und Entladevorgang vor Verletzungen durch eine unkontrollierte Bewegung der Ladegüter. Eine geprüfte Antirutschmatte hoher Qualität ist ein unverzichtbares Hilfsmittel zur vorschriftsmäßigen Ladungssicherung, besonders bei glatten und feuchten Ladeflächen und Ladegütern. Da die Antirutschmatten, trotz den dem Verwendungszweck entsprechenden Materialeigenschaften, das Verrutschen der Ladung nicht vollständig verhindern können, wäre „rutschhemmende Materialien“ die treffendere Bezeichung. In Kombination mit Zurrgurten sind die langlebigen Antirutschmatten aber eine optimale Lösung, um eine unerwünschte Ladungsbewegung zu vermeiden und damit das Risiko für teure volks- und betriebswirtschaftlichen Schäden zu minimieren. In vielen Situationen sind die kleineren Antirutschpads, die aus dem gleichen Material wie die Antirutschmatte hergestellt wird, durchaus flexibler einsetzbar.

Rutschhemmende Sicherungselemente mit langer Lebensdauer

Rutschmatten enthalten aus Altgummi hergestellte Granulatfasern, die mit Hilfe von PU- (Polyurethan) Bindemittel verbunden werden. Die Qualität der Antirutschmatten wird von der Form und Anzahl der Fasern (Hohlraumanteil) sowie dem verwendeten Bindemittel bestimmt. Es sind verschiedene Arten von Antirutschmatten im Handel erhältlich. Dazu zählen Antirutschgummimatten aus gepresstem Gummigranulat sowie Matten aus Vollmaterial, einem vulkanisiertem Gummi mit sehr geringem Hohlraumanteil. Ein Sandwichbelag mit einer Schicht von mehreren Millimetern Verschleissgummi wird bei Schwerlastgütern eingesetzt. Außerdem gibt es Latexbeschichtete Antirutschmatten. In die Fertigungsverfahren sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Praxiserfahrung eingeflossen, z.B. spezielle Granulate erhöhen den Reibwert der Antirutschmatten. Aufgrund der Verwendung von sehr hochwertigem Kunststoff mit einer hohen Resistenz gegen Abrieb, besitzen die Antirutschmatten eine lange Lebensdauer (acht Jahre und länger). Eine geeignete Reinigung und ein glattes Auslegen erhöhen zusätzlich die Lebensdauer der Antirutschmatten.

Antirutschmatten – Ladungssicherung durch Reibung

Die Antirutschmatten gibt es mit verschiedenen Abmessungen, in unterschiedlichen Mattenstärken und Hohlraumanteilen gemäß den Druckanforderungen. Die Einsinkttiefe des Frachtgutes sollte dreißig Prozent nicht überschreiten. Die Antirutschmatten bewirken mit einem Gleit-Reibwert von 0,6 µ eine 60-prozentige Ladungssicherung (z. B. gegen Verrutschen) durch Reibung. Die Höhe des Reibwertes der Antirutschmatte hängt von der Materialzusammensetzung, der Beschaffenheit der Ladefläche, dem Gewicht der Transportgüter sowie von weiteren Faktoren ab. Wichtig ist der Reibwert zwischen Ladung und Ladefläche des Fahrzeugs. Bei der Verladung von Schwerlastgütern wird auch auf der Verladerampe eine Antirutschmatte ausgelegt.

Sicherung der jeglicher Ladung vor Verrutschen– mit Qualitäts-Materialien

Sicherung der jeglicher Ladung vor Verrutschen– mit Qualitäts-MaterialienDie Qualität der Antirutschmatten äußert sich in der Formstabilität, der Reißfestigkeit, Reibwert und der Lebensdauer. Ein Hinweis auf hochwertige Antirutschmatten liefert die Kennzeichnung durch ein offizielles Prüfinstitut. Die Antirutschmatten müssen den VDI 2700 Richtlinien, Blatt 15 (Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen) entsprechen. Zu einer hochwertigen Materialeigenschaft gehört auch, dass die Antirutschmatte während des Verladens und des Transportes keine Farbspuren auf empfindlichen Bauteilen hinterlässt. Die Produkte zahlreicher Branchen werden mittels Antirutschmatten, in Kombination mit weiteren Sicherungselementen, zu Transportzwecken gesichert. Sie kommen in LKWs, auf Schiffen und in Flugzeugen zum Einsatz. In LKWs sollten Antirutschmatten zur Standardausstatung gehören. Professionelle Ladungssicherung mit Antirutschmatten und anderen Hilfsmitteln sollte nicht nur für Gefahrguttransporte oder Transporte hochempfindlicher Güter gelten. Da ungesicherte Ladung in jedem Fall ein hohes Gefährdungspotenzial besitzt, sollten auch beim Verladen von Billigwaren Sicherungs-Routinen greifen.

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